Hüfte

Konservative Therapie

Die moderne Orthopädie bietet die Möglichkeit, bis ins hohe Alter schmerzfrei, beweglich und damit auch körperlich aktiv zu bleiben.

Die kindliche und jugendliche Überbeweglichkeit geht, individuell unterschiedlich, im Laufe des Lebens immer in ein behäbigeres Bewegungsmuster über. Problematisch wird der Alterungsprozess erst dann, wenn die Abnutzungserscheinungen zu Schmerzen und zu Behinderungen führen, ein Zustand der allgemein als Arthrose bekannt ist.

Konservative Therapie:

Die Hüftgelenksabnützung im Anfangsstadium ist kein Thema für die operative Therapie. In diesem Frühstadium werden medikamentöse Mittel, allgemein und lokal, im betroffenen Hüftgelenk (intraartikulär) zur Anwendung gebracht.

Bei akuten Schmerzzuständen bringen direkt in das Hüftgelenk (intraarticulär) platzierte Injektionen mit schmerzstillenden Medikamenten rasche Erleichterung.

Bei beginnenden oder mäßigen Abnützungen können nach Abklingen des akuten Reizzustandes intraarticuläre  knorpelaufbauende Substanzen injiziert werden.

Ein weiteres Fortschreiten der Hüftabnützung (Coxarthrose) kann auch durch richtige Belastung und durch die richtige Auswahl der sportlichen Aktivitäten günstig beeinflusst werden.  Generell ist eine vermehrte Belastung zu vermeiden , die vor allem bei Laufsportarten wie zum Beispiel Tennis, Joggen oder Fußball unvermeidlich ist.  Radfahren und Schwimmen sind Sportarten die das Hüftgelenk wenig bis gar nicht belasten.  Bei Sportarten wie Wandern, Golfen oder Skifahren ist eine individuelle Beratung erforderlich, bei der die spezifischen klinischen, radiologischen Befunde und die persönlichen Bedürfnisse erörtert werden.

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